Besuchs-/Schul-/ Therapiebegleithunde- Team - Ausbildung


Durch die Weiterbildung zum Besuchs- und Therapiehundeteam wird das Mensch-Hund-Team befähigt, als Team professionell im tiergestützten Besuchs- und / oder Therapiebereich tätig zu werden. Die Ausbildung von Mensch und Hund als Team steht hierbei im Vordergrund. Eine individuelle Spezialisierung ist möglich – Beispielsweise für die Kita, Schule, Klinik, Ergotherapie, Altenpflege u.a..

 


BEsuchs-/Schul-/Therapiebegleithunde-TEam-Ausbildung 2019


Dozent: Sebastian Cramer

Block I: 8.-11. April 2019

Block II: 9.-12. Juli 2019

Prüfungswochenende: Herbst 2019 im Zentrum für Tiergestützte Therapie & Pädagogik

Voraussetzungen

Abgeschlossene Ausbildung oder/ und abgeschlossenes Studium im pädagogischen, medizinischen, therapeutischen Berufsfeld wie z.B. Erzieher, Logopäden, Ergotherapeuten, Krankenpfleger, Altenpfleger, Lehrer, Sozialassistenten, Physiotherapeuten, Psychologen und verwandte Berufe.

Bei berufsfremden Gruppen darf nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung nur der Titel „Besuchshunde-Team“ geführt werden.

 

Es besteht die Möglichkeit eines Eignungs- & Sichtungstests für den Hund im Vorfeld der Weiterbildung. Ein Termin hierfür kann individuell vereinbart werden. Dauer ca. 60 Minuten, die Kosten betragen 50€ zzgl. MwSt..

Sollten Sie solch einen Termin wünschen, sprechen Sie uns hierzu gerne an.

 

Die Ausbildung umfasst 234 h und besteht aus folgenden Teilbereichen:

  •  68h Präsenzphasen bestehend aus Theorie und Praxisausbildung des Mensch- Hund- Teams
  • 40h Selbststudium
  • 10h Assistenzbesuche mit Supervision bei ausgebildeten Besuchs- oder Therapiehundeteams
  • Eigenes Praxisprojekt und dazugehörige Hausarbeit 50 h
  • Therapietiertraining 60h
  • Praktische Prüfung 6h

Abschluss

Zertifikat – „Besuchs-“ oder „Therapiebegleithunde- Team“ je nach Grundqualifikation. Ggf. besteht auch die Möglichkeit bei einer Spezialisierung z.B. ein Zertifikat mit dem Titel „Schulhundeteam“ o.ä. auszustellen.

 

Lehrgangsgebühren

...€ inkl. Materialien, Snacks und Pausengetränken.

 

Mit Anmeldung ist der Gesamtbetrag sofort zu zahlen.

Eine Ratenzahlung des Restbetrages ist auf Wunsch in 3 Raten möglich.

Die Lehrgangsgebühren verstehen sich je Person mit einem Hund, jeder weitere Hund erhöht die Lehrgangsgebühren um zusätzlich die Hälfte der Lehrgangsgebühr, sowie die doppelte Prüfungsgebühr.

 

Prüfungskosten

...€ zzgl. MwSt. und Fahrtkosten sowie ggf. Übernachtungskosten

Die Prüfungskosten werden zum vereinbarten praktischen Prüfungstermin fällig.

Übernachtung und Verpflegung exklusive. Eine Liste mit Übernachtungsmöglichkeiten kann auf Wunsch zugesendet werden.

 

Inhalte

  • Organisatorisches, Ausbildungsablauf
  • Entwicklung und Geschichte des Hundes
  • Der Therapiehund
  • Der Hund in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, z.B. Kindergarten, Schule, Jugendhilfe, Ergotherapie, Geriatrie u.a.
  • Individuelle Zielsetzungen für das Mensch- Hund- Team
  • Aufbau einer hundegestützten Einheit
  • Verschiedene Phasen und Ebenen einer Einheit
  • Hygiene im Tiereinsatz
  • Allergien und Zoonosen
  • Selbsterfahrung von tiergestützten Interventionen mit dem Hund, wie z.B. Erlebnispädagogik mit dem Hund
  • Spiele mit und ohne Hund für jegliches Klientel
  • Artgerechte Tierhaltung, Tierethik und Tierschutz
  • Anatomie und Physiologie des Hundes
  • Stressanzeichen bei Hunden
  • Erste Hilfe beim Hund
  • Lernverhalten des Hundes
  • Aufbau eines Hundetrainings
  • Praktisches Training mit dem Hund - Grundgehorsam, therapiespezifische Situationen, Alltags- und Stadttraining, Belastungstest
  • Trainingstag Outdoor – Spezifische Situationen wie z.B. verschiedene Tiere, Kinderspielplatz, Sinnesparcours, Picknick u.a.
  • Verschiedene Hundesportarten und Trainingsmöglichkeiten wie Clickern, Dummy, Agility, Mobility z.B. als Ausgleichsmöglichkeit
  • Versicherungen, Steuern, Rechtskunde

Der auszubildende Hund muss bei Ausbildungsbeginn mindestens 6 Monate alt und zur Prüfung mindestens 1,5 Jahre alt sein. Hunde ab einem Alter von 9 Jahren werden nicht mehr zur Ausbildung zugelassen.

 

Abschlusskolloquium/ Prüfungswochenende

  • Schriftliche Überprüfung der Lerninhalte
  • Praktische Überprüfung des Mensch- Hund- Teams
  • Präsentation und Durchführung eines hundegestützten Angebotes sowie anschließender Supervision
  • Reflexion und Evaluation der gesamten Ausbildung
  • Zertifikatsübergabe

 

Der Zeitraum zwischen den Blockwochen und dem Prüfungswochenende steht für die Hospitation, das Selbststudium, das Erstellen der Abschlussarbeit, den praktischen Einsatz und die Ausbildung des eigenen Hundes sowie den Prüfungsbesuch zur Verfügung.

 

Der Prüfungsbesuch/-termin muss individuell mit den Prüfern abgestimmt werden und muss vor dem Abschlusskolloquium stattfinden.

 

Mit Beginn der Weiterbildung werden detaillierte Informationen bezüglich der Planung (Orte, Zeiten, Themen, Dozenten) bekannt gegeben.